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Ausgewählte abgeschlossene Forschungsprojekte

Hauptstudie zur Wirksamkeit von Tunnelwänden als Träger photokatalytischer Oberflächen

Bundesanstalt für Straßenwesen, Bergisch Gladbach

FE 09.0184/2011/ARB "Hauptstudie zur Wirksamkeit von Tunnelwänden als Träger photokatalytischer Oberflächen", Teilprojekt:

  • Simulation der dreidimensionalen Strömung, der Ausbreitung von Schadstoffen und des photokatalytischen Abbaus in den Tunnelkassetten sowie
  • Simulation der dreidimensionalen Strömung und der Ausbreitung von Schadstoffen im Tunnel ohne/mit photokatalytischen Tunnelkassetten

Laufzeit des Vorhabens: 12.05.2014 - 31.12.2014

 

MAusKat: Messsystem zur Ermittlung der Ausbreitung von Gefahrstoffen in kritischen Infra- und komplexen Gebäudestrukturen zur Vermeidung ziviler Katastrophen

Das Verbundprojekt MAusKat (Messsystem zur Ermittlung der Ausbreitung von Gefahrstoffen in kritischen Infra- und komplexen Gebäudestrukturen zur Vermeidung ziviler Katastrophen) ist Teil des Programms "KMU-innovativ: Forschung für die zivile Sicherheit" im Rahmen der High-Tech-Strategie der Bundesregierung und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Das Ziel von MAusKat ist die Konzeptionierung eines Mess- und Analysesystems sowie der dazugehörigen Methoden, die es ermöglichen, in bestehenden Strukturen die Ausbreitungswege für Gase oder luftgetragene Substanzen für verschiedene Zustände (z.B. mit oder ohne Belüftung, Planszenarien für bauliche Änderungen) zu bestimmen. Es wird ein integriertes System geschaffen, welches die Beurteilung und Ausweisung der vorherrschenden und der wahrscheinlichsten Schadstoffausbreitung und damit Kontamination verschiedenster geschlossener und halboffener komplexer Infrastrukturen (z.B. U-Bahnhof Berlin Alexanderplatz) mit gefährlichen Stoffen ermöglicht.

Gefördert durch das BMBF
Laufzeit des Vorhabens: 01.05.2011 - 30.04.2014, kostenneutral verlängert bis zum 30.06.2014
Förderkennzeichen: 13N11676
Weitere Informationen: Projektumriss des BMBF zu MAusKat, Projekthomepage www.mauskat.de

 

OrGaMIRPLUS: Organisationsübergreifende Gefahrenabwehr zum Schutz von Menschen und kritischen Infrastrukturen durch optimierte Prävention und Reaktion. Teilvorhaben: Simulation der Strömung und Ausbreitung auf U-Bahnhofebene: Verallgemeinerungen und Standardisierungen (TP3)

Das Verbundprojekt OrGaMIR (Organisationsübergreifende Gefahrenabwehr zum Schutz von Menschen und kritischen Infrastrukturen durch optimierte Prävention und Reaktion) ist Teil des Programms "Forschung für die zivile Sicherheit" im Rahmen der High-Tech-Strategie der Bundesregierung und wird im Bereich "Schutz von Verkehrsinfrastrukturen" vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Das Ziel von OrGaMIR ist ein System zu entwickeln, das die Beurteilung der vorherrschenden und der voraussichtlichen Kontamination eines U-Bahn-Systems mit gefährlichen Stoffen ermöglicht, u.a. mit dem Ziel der dynamischen Fluchtwegslenkung. Der Schwerpunkt hierbei liegt in der Entwicklung neuer Methoden der Informationsbereitstellung und deren Implementierung in bestehende Prozesse, übergreifend über alle beteiligten Organisationen. Insbesondere die Betreiberorganisation und die Rettungskräfte sind wesentliche Informationsadressaten.

Die Phase I des Verbundprojektes OrGaMIR hatte eine Vorhabenslaufzeit vom 01.02.2008 bis 31.01.2011 und wurde kostenneutral verlängert bis zum 31.07.2011. (Förderkennzeichen: 13N9625 ORGAMIR). Die Phase II von OrGaMIR hat den Namen OrGaMIRPlus und baut auf der Phase I des Verbundprojektes OrGaMIR auf.

Im Speziellen war die Aufgabenstellung vom Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG im Teilprojekt TP3 des Verbundprojektes OrGaMIRPlus durch

  • Standardisierungs- und
  • Verallgemeinerungsprozeduren

die Übertragbarkeit der in Phase I des Verbundprojektes OrGaMIR für den Demonstrator-U-Bahnhof Hermannplatz in Berlin durchgeführten und für die dynamische Fluchtwegslenkung zwingend erforderlichen Simulationen bzw. Prognosen der Schadstoffverteilung auf andere U-Bahnhöfe zu vereinfachen und somit zu beschleunigen.

Die wesentliche Aufgabe von TP3 des Verbundprojektes OrGaMIRPlus bestand darin zu untersuchen, ob es mit den oben genannten Prozeduren möglich ist, die Strömungs- und Ausbreitungssimulationen soweit zu beschleunigen, dass sie online durchgeführt werden können.

Gefördert durch das BMBF
Laufzeit des Vorhabens: 01.04.2011 - 31.03.2013, kostenneutral verlängert bis zum 30.06.2013
Förderkennzeichen: 13N11526 ORGAMIR
Weitere Informationen: Projektumriss des BMBF von OrGaMIRPlusSpiegel Online Videobeitrag zu OrGaMIRPlus-Simulationen in Berliner U-Bahnhöfen

 

Entwicklung eines einfachen Verfahrens zur Ermittlung von Emissionsraten von klimarelevanten Gasen aus Flächenquellen

Im Rahmen dieses Forschungsprojekts wurde eine neue Methode zur Bestimmung der Methan-Quellstärke einer Flächenquelle entwickelt und erprobt. Die Methode kombiniert eine relativ einfach durchführbare pfadintegrierende Langstreckenmessung mit einem Laser-Absorptionsspektrometer (TDLAS) mit einer Lagrangeschen Ausbreitungsrechnung (LASAT) und berechnet aus beiden Informationen unter Kenntnis von Lage und Form der zu untersuchenden Quelle sowie der Windgeschwindigkeit die Methan-Quellstärke einer Flächenquelle. Zum Test und zur Verifikation der Methode wurde eine Messkampagne auf der Kreismülldeponie Konstanz-Dorfweiher durchgeführt, wo die Methan-Emissionsraten auf Grund einer laufenden Sanierungsmaßnahme auch durch mehrere alternative Methoden bestimmt werden konnten.

Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
Laufzeit des Vorhabens: 01.10.2009 - 31.03.2011, kostenneutral verlängert bis 31.01.2012
Förderkennzeichen: 27046
Projektpartner: Dr.-Ing. Martin Reiser, Msc. Han Zhu, Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte und Abfallwirtschaft (ISWA), Universität Stuttgart
Zugehörige Veröffentlichungen:

  • Letzel, M., Flassak, T. und Bächlin, W. (2012): Entwicklung eines einfachen Verfahrens zur Ermittlung von Emissionsraten von klimarelevanten Gasen aus Flächenquellen. Ingenieurbüro Lohmeyer GmbH & Co. KG, Radebeul, unter Mitarbeit der Universität Stuttgart, Schlussbericht des Forschungsprojekts AZ 27046, gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU).
  • Zhu, H., Letzel, M.O., Reiser, M., Kranert, M., Bächlin, W., Flassak, T. (2013): A new approach to estimation of methane emission rates from landfills. Waste Management, vol. 33, issue 12, pp. 2713-2719. DOI: 10.1016/j.wasman.2013.08.027.