Kaltluftstaugebiete sind Geländeformen (z. B. Mulden, Senken oder Täler), in denen kalte Luft aufgrund ihrer höheren Dichte „liegen bleibt“ oder nur langsam abfließen kann. Besonders in windschwachen, wolkenarmen Nächten kühlt sich die Luft in höheren Lagen ab und fließt in diese tiefer gelegenen Bereiche. Dort staut sie sich und sorgt für niedrigere nächtliche Temperaturminima.